Amp-Service: drei Generationen Marshall
Tube Amp-Service im Raum Hannover am Wochenende mit drei Generationen Marshall-Amps. Neben Reparatur der Röhren-Verstärker, der Bias-Einstellung, neuen Röhren und anderen Wartungsarbeiten waren z. T. auch Verbesserungen im Bereich der Abschirmung nötig.
1968: JMP50 „Plexi“ (50W )
1990: JCM900 4501 (100W)
2005: JVM 2000 DSL401 (40W)
JMP50 „Plexi“
JCM900
JVM2000 DSL401
Chip Tuning für Maxon OD9 Overdrive Pedal
Chip Tuning für einen Maxon OD 9. Durch Einsatz eines IC-Sockels kann der Grundsound durch Wahl eines anderen OPA-Chips geändert werden. Empfehlung: TL072 für einen komplexeren Sound oder LM308N für eine warmen Overdrive àla „the Rat“.
Kinderzimmer Amp
Eigentlich nur aus Resten entstand dieser kleine „Brotkasten“als Übungsamp, der mit seinen ca. 1 – 2W und einem 10“ Weber AlNiCo-Lautsprecher für Röhrensound bei moderater Lautstärke sorgt. Für den Sound arbeiten in der Vorstufe eine EF86 als V1 und eine 12DW7 (V2).
Die Endstufe wird von einer 12AU7 (ECC82) befeuert. Als kleiner (und nicht zu lauter!) Übungsamp ist das Teil auf jeden Fall eine charaktervolle Alternative zu den vielen per Widerstandsnetzwerk auf geringere Leitung „ausgebremsten“ 5W-Röhrenamps.
Schecki „The Cat“
Dieser von ihrer Besitzerin liebevoll „Schecki“ genannten Gitarre mangelte es an Charakter, Sustain und Durchsetzungsvermögen. Durch Überarbeitung von Mechaniken, Sattel und Bridge sowie ein neues Setup mit anderen Saiten gewann das Instrument deutlich an Eigenklang.
Neue Pickups (P90 am Hals und ein High Output Humbucker am Steg) sowie eine komplett erneuerte Elektrik sorgen jetzt für den nötigen „Schub“. Die Gitarre ist nun mit goldig schimmerndem Clean-Sound, rotzig-bluesigem Crunch und „screaming distortion“ für alle Situationen im Rockalltag gerüstet.
Custom vintage / modern FX Board
Auf einem Board vereint: Effekte von Ende der 60er Jahre (Cry Baby, Fuzz Face) bis heute (t.c electronic Toneprint Serie).
Das Joe Bonamassa Signature Fuzz Face ist ein originalgetreuer Nachbau der ersten Geräte von Arbiter aus den 60er Jahren mit handselektierten, NOS Gemanium-Transistoren. Endsprechend hoch sind die Anforderungen an die Stromversorgung. Die per Relais beim Einschalten des Hauptnetzteils zugeschaltete Batteriepsannung des Fuzz Face läßt sich zum Feintuning des Sounds per Poti variieren.
Das Batteriefach des „Vintage Power Emulator“ ist leicht zugänglich. Die Batterie versorgt das Fuzz Face galvanisch getrennt mit Spannung, ohne das es zu Problemen mit der Stromversorgung der anderen Pedale kommt.
Für die Verkabelung des Boards (Send / Return & Amp-Input) wurden qualitativ hochwertige Joe Bonamassa Signature-Kabel (Klotz) verwendet.
Vintage Power Emulator
Viele Vintage-Effekte mit Germanium-Transistoren wie das Fuzz Face haben eine positive Masse. Das führt auf Effektboards oft zu Problemem mit der gemeinsamen Stromversorgung, weswegen diese Bodentreter meistens gar keinen Netzteilanschluss besitzen. Da durch die feste Verkabelung auf dem Board das Gerät dauerhaft angeschaltet ist, verkürzt sich allerdings die Lebensdauer einer internen Batterie deutlich.
Die Lösung: der „Vintage Battery Emulator“. Der Anschluss erfolgt über das Batteriefach des Effektpedals per Clip. Über ein Relais wird die 9V-Batterie nur zugeschaltet, wenn das Hauptnetzteil des Boards eingeschaltet ist. Der Emulator verfügt zusätzlich über einen „Starve“-Regler, mit dem die Batteriespannung abgesenkt werden kann. Gerade bei Fuzz-Effekten wie dem Fuzz Face ist so ein „Feintuning“ des Sounds möglich. Ein weiterer Vorteil: die Batterie läßt sich über ein ausklappbares Fach schnell auswechseln, ohne dass dafür das Pedal vom Board gelöst oder aufgeschraubt werden muss.
Refreshing a vintage Cry Baby
Cry Baby „made in Italy“ – ein schönes Vintage-Pedal. Äußerlich gut in Schuss, innen leider mit Korrosionsschäden und stark oxidierten Kontakten. Zusätzlich zum „refresh“ gibt’s noch einen True Bypass-Schalter und eine Status-LED.
Sustainiac GA-2 – Elektronik mit Problemen
Ein schönes Sammlerstück, die Hamer Chaparral 2. Die zwischen 1987 – 1994 gebaute Gitarre weist als Besonderheit einen Sustainiac (Variante GA-1) auf. Deutlich zu sehen ist der Elektromagnet neben dem Neck-Single Coil. Über eine Steuerelektronik kann so eine Art „Endlos-Sustain“ erzeugt werden (ähnlich wie beim E-Bow). Leider funktionierte das bei dieser Gitarre nicht mehr …
Elektronik mit Problemen: nach Beseitigung von Korrosoinsschäden und Nachlöten diverser kalter Lötstellen funktionierte alles wieder. Die nachfolgende Justierung des sehr empfindlich reagierenden Sustainiacs ist allerdings eine typische Aufgabe für kalte Winterabende – und zuviel Kaffee sollte man auch vermeiden.
Back to the Blues …
Tuning: new sound for a Marshall Haze 40!
Re-biasing und eine andere Röhrenbestückung sorgen für einen warmen, feinauflösenden Blues Sound.
Aktenkoffer-Effektboard part II [custom design]
Ein weiteres, ebenfalls für Gitarre & Bass geeignetes Effektboard aus der ‚Aktenkoffer-Serie‘! Sehr vielseitig durch konsequente Nutzung von Pedalen mit mehreren Sound-Optionen: zweistufige Distortion (Crunch -> Fuzz), Chorus/Flanger, Multimode-Delay/Looper, Kompressor/Booster, Octaver, …
Mehr Infos auf der Projektseite!
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